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Vorarbeiten starten zur Bergung von Alt-Kampfmitteln in alter Kiesgrube
Bodenaushub im Gewann Schollenhalde in Böckingen
Wegen umfangreicher Bodenaushubarbeiten im Gewann Schollenhalde in Böckingen kann es in den nächsten Wochen zu Behinderungen durch Lkw-Verkehr im Areal Schollenhalde, Krähloch und Gewerbegebiet Böckingen kommen. Hintergrund ist, dass im Bereich der alten Kiesgrube in der Schollenhalde rund zehn deutsche Fliegerbomben in rund 20 Meter Tiefe liegen, die nach 1945 dort ohne Zünder entsorgt wurden. Auf Empfehlung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Baden-Württemberg ist es dennoch sinnvoll, diese alten Bomben zu räumen.
Bevor der Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Einsatz kommt, wird eine Baufirma im Auftrag der Stadt einen kreisförmigen Bergeschacht mit rund 26 Meter Durchmesser erstellen. Da die Kiesgrube nach der Stilllegung mit Siedlungsabfällen und Bauschutt gefüllt wurde, müssen diese Materialien zunächst als Aushub abtransportiert und entsorgt werden.
Die Räumung der Kampfmittel wird voraussichtlich im August stattfinden. Danach muss der Schacht mit Ersatzfüllgut aufgefüllt und der Oberboden wieder aufgebracht werden. Die Planung sieht vor, dass alle Arbeiten bis zum Jahresende abgeschlossen werden sollen.
Der Lagerort der Bomben liegt von einer Bebauung deutlich entfernt. Eine Evakuierung von Gebäuden ist nach Einschätzung der Experten bei den Räumungsarbeiten nicht erforderlich.

