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Rathaus & Politik

Gedenken an die Opfer des KZ Neckargartach mit Einweihung des neuen Gedenkortes am 1. April

Am 1. April jährt sich die Räumung des Konzentrationslagers Neckargartach zum 81. Mal. Zu diesem Anlass findet um 16 Uhr ein Gedenken an die Opfer des KZ Neckargartach statt. Dabei wird auch der neue Gedenkort eingeweiht, der das ehemalige Arbeitslager „Steinbock“ an der Böllinger Straße mit dem nahegelegenen KZ-Friedhof auf der Anhöhe zusammenführt.

Große Stahlstelen vor dem KZ-Friedhof Neckargartach als Teil des neuen Gedenkkonzepts
Als Teil des neuen Gedenkkonzepts zum KZ Neckargartach informieren große Stahlstelen über das ehemalige Arbeitslager „Steinbock“. Foto: Stadt Heilbronn

Im Arbeitslager „Steinbock“ waren zeitweise mehr als 1.000 Menschen interniert. Schätzungen gehen von über 300 Todesopfern aus. Treffpunkt für die Veranstaltung ist in der Böllinger Straße.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Harry Mergel stellen Miriam Eberlein, Leiterin des Stadtarchivs Heilbronn, und Oliver Toellner, Leiter des Grünflächenamts, das Gedenkkonzept vor. Im Anschluss führt ein gemeinsamer Gang zum KZ-Friedhof auf der Anhöhe.

Dort legen Oberbürgermeister Harry Mergel und Bianka Hamann, stellvertretende Vorsitzende des Stadt- und Kreisverbands Heilbronn des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), auch im Namen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Heilbronn, Kränze nieder. Zudem spricht Heinz Risel für die Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Gruppe „Die Marbacher“.

Für Teilnehmende mit Mobilitätseinschränkungen wird ein Shuttle-Service zwischen der Böllinger Straße und dem KZ-Friedhof angeboten. Parkmöglichkeiten bestehen in der Böllinger Straße sowie am Nordfriedhof in der Zückwolfstraße.