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Vielfältige Ausstellungen auf der Inselspitze in 2026

Auf der Inselspitze stellen zahlreiche Heilbronner Künstlerinnen und Künstler noch bis Oktober ihre Kunstwerke aus. Die Ausstellungen sind jeweils an den Wochenenden von 12-18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.

Den Auftakt zur diesjährigen Saison auf der Inselspitze machten Christiane Reyle, Miriam Wilke und Volker März. In Ihrer Ausstellung „DIE STILLE LEBEN“ zeigten Christiane Reyle und Miriam Wilke jeweils ihre ganz eigene Interpretation des Genres Stillleben. Die beiden Künstlerinnnen hatten Volker März eingeladen an ihrer Ausstellung mitzuwirken.  Seine „stille Welt“ der Scheinesser oder Scheintänzer, die mal provozieren und mal humorvoll daherkommen, zeigt das heutige Leben eher laut. Bürgermeisterin Agnes Christners eröffnete die Ausstellung mit der Vernissage am 28. Februar, bei der rund hundert Gäste die Ausstellung erstmalig erleben konnten.  

Einen Einblick in die Ausstellung und ein Interview mit Christiane Reyle und Miriam Wilke finden Sie unter nachfolgendem Video.  

Noch bis zum 10. Mai 2026 zeigt Peter Klak in seiner aktuellen Ausstellung „Das Leise Verschwinden“ auf der Inselspitze Zeichnungen, Malereien und Skulpturen, die sich dem widmen, was sich allmählich entzieht. Übergänge, Verluste und stille Veränderungen sind Prozesse, die kaum wahrgenommen werden, aber dennoch Spuren hinterlassen. Verschwinden ist bei Peter Klak kein dramatischer Akt, sondern ein stiller Prozess. 

In seinen Arbeiten löst sich Gegenständliches auf und wird zu surrealen sowie abstrakten Formen. Schichtungen und Verwischungen verdichten sich zu fragilen Strukturen, in denen nichts endgültig verschwindet, sondern lediglich seine sichtbare Gestalt verändert.  

Peter Klaks Arbeiten sind eine Einladung zur langsamen Betrachtung, zum genauen Hinsehen und zur Offenheit für neue Bedeutungen 

Ab dem 22. Mai präsentiert dann GundiFeyrer Ihre Arbeiten unter dem Titel „“Die Welt hat kein Ziel“ (Georges Bataille) – Ausgelassene Zeichen und Sätze“. Bürgermeisterin Agnes Christner eröffnet die Vernissage am Freitag, den 22. Mai um 19 Uhr.  

Beim Zeichnen geht es Gundi Feyrer um das Aufbrechen verfestigter Seh- und Deutungsmuster. Sie folgt dem freien und ziellosen Lauf der Linie, um die aus der Bewegung heraus entstehende Verwandlung bekannter Formen und Strukturen in Abstraktes und Uneindeutiges sichtbar zu machen.

Die Linie als Vehikel für das Auge, das automatisch nach Bekanntem sucht, um sich in der Welt zu orientieren und sie so zu ordnen, findet einzelne „Standbilder“, herausgerissen aus dem Fluss der Bewegung unzähliger Bilder eines Films. Sie blitzen auf, produzieren Inhalte und Bedeutungen, verschwinden aber gleich wieder in der ungebremsten Weiterentwicklung der Linie.  

In Feyrers Arbeiten ist alles mit allem verbunden, alles verwandelt sich in alles, nichts ist fest, nur die von der Wahrnehmung zugelassene Illusion bekannter und fester Formen, Bilder und Momente, die sich jedoch immer wieder als „Ausgelassene (und daher fröhliche) Zeichen und Sätze“ entpuppen. 

Mit der Ausstellung „Gen Z Fashion: Snapshot Heilbronn“ präsentiert sich von 15.Juli bis 09. August die Akademie für Kommunikation, das Berufskolleg für Mode und Design. Die Fotografien und Modestücke sind erstmals bei der Vernissage am 15.07.2026 ab 18 Uhr zu sehen. 

Den Abschluss auf der Inselspitze bildet in diesem Jahr Hakan Mandalinci. Unter dem Titel „Paradoxon“ stellt er vom 25. September bis 25.Oktober seine Malereien, Zeichnungen, Druckgrafiken, Objekte und Installationen aus. Im Rahmen der Langen Nacht der Kultur am 10. Oktober präsentiert Mandalinci zudem seinen Kurzfilm FRAGMENTUM – Der Weg nach Süden.