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Für Gehwegprojekt nimmt 360-Grad-Kamera Fotodaten auf
Heilbronn ist Modellkommune auf dem Weg zu weniger Barrieren
freiräumen – Raum fürs Gehen schaffen“ der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und des Landes-Verkehrsministeriums eine von vier Modellkommunen. Ziel ist es, künftig Hindernisse auf Gehwegen zu entfernen und die Wege barrierefreier zu gestalten. Um eine Datengrundlage zu schaffen, wird hierzu das beauftragte Planungsbüro VIA in Kooperation mit der Stadt Heilbronn ausgewählte Gehwegabschnitte begehen und diese sowie angrenzende Flächen mit einer Rundum-360°-Videokamera fotografisch aufnehmen. Die entstehenden Bilder liefern wichtige Daten und helfen, Problemstellen zu identifizieren. Termin der Begehung ist voraussichtlich Dienstag, 12. Mai.
In Heilbronn sind folgende drei Modellstrecken für das Projekt ausgewählt:
A) Rollwagstraße - Götzenturmbrücke - Holzstraße - Kaiser-Friedrich-Platz – Roßkampffstraße
B) Karlstraße - Schubartstraße – Villmatstraße
C) Lessingstraße
Die Bilder werden anonymisiert
Die aufgenommenen Bilder dienen internen Zwecken. Die Kamera-Aufnahmen werden in Einzelbilder zerlegt und durch eine Software anonymisiert. Dadurch werden Kennzeichen und Gesichter unkenntlich gemacht. Nicht anonymisiertes Rohmaterial wird anschließend vollständig gelöscht. Das eingesetzte Personal sichtet die Aufnahmen nicht.
Zudem führen die Mitarbeiter des Planungsbüros einen Rucksack mit einem Piktogramm mit Hinweis auf die Videoaufzeichnung samt einem QR-Code mit sich, der auf die Datenschutzerklärung verweist. Die Datenschutzerklärung kann auf Wunsch auch als Ausdruck ausgehändigt werden.
Das Projekt „Gehwege freiräumen“ ist Teil einer im Herbst 2025 veröffentlichten Fußverkehrsstrategie des Landes Baden-Württemberg.

