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Nächste Planungsschritte für den Neckarbogen
Über 460 weitere Wohneinheiten vorgesehen
Seit bald zehn Jahren entwickelt sich das Stadtquartier Neckarbogen auf dem ehemaligen Bundesgartenschaugelände Schritt für Schritt weiter. Damit auch der westliche Abschnitt mit rund 460 Wohneinheiten für fast 1200 Bewohnerinnen und Bewohner gebaut werden kann, hat der Gemeinderat die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen. In seiner Sitzung am 29. Januar hat er jeweils den Entwurfsbeschluss für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans sowie für den Bebauungsplan 19/24 Heilbronn „Neckarbogen West“ beschlossen.
Vorgesehen sind auf der rund vier Hektar großen Teilfläche zwischen Floßhafen und Karlssee, die zur BUGA den Namen Sommerinsel trug, sieben Baublöcke im Stil der bereits vorhandenen Bebauung. Dabei soll der Vergabe der Grundstücke wieder ein Investorenauswahlverfahren vorausgehen, bei dem sich Investoren und Architekten mit einem Nutzungskonzept und einem architektonischen Entwurf bewerben müssen. Dadurch stellt die Stadt – unterstützt durch eine Baukommission - hohe architektonische und energetische Standards und eine große Nutzungsvielfalt sicher. Die abschließende Entscheidung im Auswahlverfahren obliegt dem Gemeinderat.
Im Sinne des Stadtklimas macht der Bebauungsplan auch Vorgaben für die Pflanzung von Bäumen, zur Begrünung von Dächern und Dachterrassen sowie zur Bepflanzung der Innenhöfe. Allein an Ausgleichsflächen für die Baumaßnahme sind zusammen fast 20.000 Quadratmeter eingeplant, die unter anderem dem Schutz von Stieglitz und Dorngrasmücke sowie von Mauereidechsen und Wechselkröten dienen.
Nach der vollständigen Aufsiedlung des Gebiets sollen im Neckarbogen einmal 3500 Menschen wohnen und über 1000 Menschen arbeiten. Mit den beiden Seen, dem Floßhafen und dem Karlssee, sowie den von der BUGA verbliebenen Grünflächen weist das Quartier einen hohen Freizeit- und Erholungswert auf. Die Nähe zur Innenstadt, die hervorragende Verkehrsanbindung an den ÖPNV und die mehrfach preisgekrönte Gestaltung machen es zu einer begehrten Adresse. Ein hoher Anteil an gefördertem Wohnraum sorgt für bezahlbare Mieten.

