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SGV Freiberg benennt Frankenstadion im Lizenzierungsverfahren als Heimspielstätte
Perspektive für hochklassigen Fußball in Heilbronn
Bereits in der nächsten Saison könnte im Heilbronner Frankenstadion regelmäßig hochklassiger Fußball zu sehen sein. Der SGV Freiberg Fußball e.V. hat im Rahmen des laufenden Lizenzierungsverfahrens für die 3. Fußballbundesliga das Frankenstadion in Heilbronn als Heimspielstätte benannt und einen entsprechenden Antrag beim DFB (Deutscher Fußballbund) eingereicht. Dem gingen intensive konstruktive Gespräche zwischen der Stadt Heilbronn und dem Verein voraus. Die Entscheidung über Zulassung des Frankenstadions für den Drittliga-Spielbetrieb liegt nun beim DFB. Ungeachtet davon wird der VfR Heilbronn seinen Trainings- und Ligabetrieb weiterhin im Frankenstadion ausüben.
„Der Zeitpunkt für diese Entwicklung ist genau richtig“, sagt Oberbürgermeister Harry Mergel. „Mit der vorhandenen Infrastruktur im Frankenstadion haben wir eine sehr gute Grundlage, Heimat für hochklassigen Fußball mit einer Strahlkraft weit über die Stadt hinaus zu werden. Jetzt gilt es, diese Chance entschlossen zu nutzen. Der Verein wird künftig auch Heilbronn im Vereinsnamen tragen.“
„Wir bedanken uns bei der Stadt für die offenen Gespräche und das entgegengebrachte Vertrauen“, ergänzt Emir Cerkez, Präsident des SGV Freiberg Fußball. „Wir freuen uns auf die zukünftige und langfristige Zusammenarbeit.“
Die beiden Vorsitzenden des VfR Heilbronn 96/18 e.V., Onur Celik und Wolfgang Gottwald sagen: "Wir unterstützen das Ziel, Drittliga-Fußball in Heilbronn zu etablieren und sind offen für konstruktive Gespräche, die die Tradition und die Identität des VfR berücksichtigen.“
Zwischen dem VfR Heilbronn und dem SGV Freiberg Fußball bestehen seit Langem enge Kontakte. Auf der Suche nach einem drittligatauglichen Stadion kam Freiberg auf Heilbronn zu. Gemeinsam wurde ein tragfähiger Ansatz für die Weiterentwicklung des leistungsorientierten Fußballs am Standort Heilbronn erarbeitet. Die Gespräche zwischen allen Beteiligten werden nun in enger Abstimmung fortgeführt, um die bisherigen Überlegungen weiter zu konkretisieren. „Wir sind zuversichtlich, dass der SGV und der VfR einen guten gemeinsamen Weg finden, den wir gerne unterstützen“, sagt Bürgermeisterin Agnes Christner.
Um die Anforderungen der 3. Liga zu erfüllen, sind im Frankenstadion verschiedene Maßnahmen umzusetzen. Dazu gehören die Realisierung der bereits geplanten Flutlichtanlage, der Einbau einer Rasenheizung sowie die Erweiterung der bestehenden Tribünenkapazitäten von derzeit 1200 auf 2000. Über diese Investitionen wird der Gemeinderat voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung abstimmen.
Perspektivisch ist vorgesehen, dass der SGV Freiberg auch im Falle eines Verbleibs in der Regionalliga das Frankenstadion als Spielstätte im Lizenzierungsverfahren berücksichtigt. Ein entsprechender Antrag des SGV Freiberg Fußball wird in den kommenden Tagen erwartet.

