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Vulkan statt Pyramide

Skateanlage an der Theresienwiese wird rundum erneuert

Die Skateanlage an der Theresienwiese wird bis Herbst dieses Jahres umfangreich saniert und mit neuen Elementen ausgestattet. Die bei einem Ortstermin im Dezember 2020 abgefragten Wünsche und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer hat ein Skateanlagenplaner in ein neues Ensemble aus Elementen einfließen lassen. Insgesamt rechnet das Grünflächenamt mit Modernisierungskosten von bis zu 150 000 Euro.

Bereits Mitte voriger Woche hat das städtische Betriebsamt mit den Abbrucharbeiten auf der Skateanlage am Frankenstadion begonnen. Die bereits über längere Zeit gesperrte Mini-Ramp ist schon verschwunden, weitere Einbauten werden folgen. Es werden dabei diejenigen Elemente ersetzt, bei denen eine Sanierung nicht mehr möglich ist.

„Ein schematischer Entwurfsplan hängt bereits seit einigen Wochen am Zaun der Anlage, damit sich die Nutzerinnen und Nutzer über die geplanten Maßnahmen informieren können“, sagt Projektleiterin Ingrid Krämer. So wird die Mini-Ramp ausgetauscht und im Umfeld ein für Skater idealer Betonbelag eingebaut. Die sogenannte „Bank“ im Anschluss – eine Art Rampe, mit der Skater Schwung nehmen können – wird erneuert. Dafür wird die bisherige Pyramide durch einen Rooftop mit Ledge, Rail und Hip ersetzt. Im Zentrum wird ein vulkanartiger Sockel eingebaut. Im Anschluss an diese Umbauarbeiten werden die verbleibenden Geräte überarbeitet.

Die Arbeiten werden vermutlich bis November dauern. „Im Moment ist der Großteil der Anlage noch befahrbar“, sagt Krämer. „Sobald jedoch die Fundamente für die Geräte eingebaut werden, wird die gesamte Anlage gesperrt.“       

Die Skateanlage beim Frankenstadion wurde 1994 gebaut. Zwei Erweiterungen 1997 und 2012 werteten die Anlage beträchtlich auf. In den vergangenen Jahren wurden die Skateeinbauten bereits mehrfach saniert.