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Bildung & Wissen

Stadt setzt digitale Bildungsoffensive an Schulen fort

Die Stadt setzt die digitale Bildungsoffensive an Schulen konsequent fort und wird einen Rahmenvertrag für eine zentrale Beschaffung weiterer Tablet-Geräte für Schulen in städtischer Trägerschaft mit einer IT-Firma abschließen. Das hat der Heilbronner Gemeinderat jetzt genehmigt. Hintergrund ist, dass Schulträger dadurch flexibler auf steigende Schülerzahlen oder neue Bedarfe reagieren und Schülerinnen und Schüler zeitnah mit den mobilen Tablet-PCs ausstatten können. Bisher sind rund 12.000 iPads verteilt.

Das Bild zeigt einen Klassenraum im Robert-Mayer-Gymnasium. Ein Lehrer erklärt Neuntklässlern gerade, wie man ein i-Pad bedient.
Das Robert-Mayer-Gymnasium war schon früh dabei, als Ende 2024 die ersten iPads an die Schulen ausgeliefert wurden - wie hier in einer neunten Klasse. (Foto: Stadtarchiv/D. Osieja)

Der Rahmenvertrag mit der Firma thinkRed läuft über zwei Jahre mit einer zweimaligen Verlängerungsmöglichkeit um ein Jahr. Als Obergrenze des Beschaffungsvolumens sind 8000 iPads und 600 iPads Pro im Vertrag verankert. Die Menge des Zubehörs – Schutzhüllen, Schutzfolien, digitale Eingabestifte und Ladegeräte - ist in gleicher Zahl bemessen. Der Rahmenvertrag ermöglicht eine rechtssichere und zeitnahe Beschaffung ohne eine erneute Ausschreibung. 

Ziel: Rund 20.000 Schülerinnen und Schüler mit Endgeräten versorgen

Mit der digitalen Bildungsoffensive verfolgt die Stadt mit großzügiger Förderung durch die Dieter Schwarz Stiftung das Ziel, an den Schulen eine zeitgemäße digitale Ausstattung bereitzustellen. Rund 20.000 Schülerinnen und Schüler sollen so mit digitalen Endgeräten versorgt werden, ohne dass das Elternhaus dafür aufkommen muss. Bildungs- und Chancengerechtigkeit für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen sind Leitlinien des Projektes. 
Start der Tablet-Auslieferung war im Herbst 2024. In einer ersten Charge wurden 24 Schulen beteiligt. Zwischenzeitlich haben alle Schulen in städtischer Trägerschaft ihre Teilnahme an der digitalen Bildungsoffensive signalisiert. Vor allem an den allgemeinbildenden Schulen werden überwiegend iPads genutzt. Bis zum 31. März 2026 waren bereits rund 12.000 iPads über die digitale Bildungsoffensive im Einsatz an den Schulen.