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Westfriedhof Böckingen

Westfriedhof Böckingen

Der im Jahr 1979 in Betrieb genommene Westfriedhof zwischen Böckingen und Klingenberg ist mit 8,2 Hektar Fläche der zweitgrößte Friedhof Heilbronns. Neben den klassischen Reihen- und Wahlgräbern bietet er einige Besonderheiten wie die im Jahr 2009 angelegten „Gräber im Park“, die eine naturnahe Bestattung in der Narzissenwiese oder unter Bäumen ermöglichen. Gruppiert um einen Seerosenteich fügen sie sich harmonisch in den als Landschaftspark angelegten Westfriedhof ein. Neu hinzugekommen ist im Jahr 2015 das Kolumbarium im Buchenhain mit gestalterisch anspruchsvollen Urnennischen für Aschenbeisetzungen.

Eine weitere Besonderheit ist das Gräberfeld für Muslime, das im Jahr 2004 in Zusammenarbeit mit dem Islamischen Dachverband Heilbronn e.V. angelegt wurde. Die Gräber sind hier so ausgerichtet, dass die Verstorbenen nach Mekka blickend bestattet werden können.

In der ausgeräumten Feldflur kommt dem Westfriedhof auch eine wichtige Funktion als Rückzugsgebiet für Flora und Fauna zu. Diesem Aspekt wurde bereits bei der Planung Rechnung getragen, indem ökologischen Gesichtspunkten besondere Beachtung geschenkt wurde. So wurden vorwiegend heimische Gehölze gepflanzt, und auch das Entwässerungskonzept für die Wege und Plätze in naturnahen Versickerungsseen war innovativ.

Als zweitgrößter Heilbronner Friedhof steht der Westfriedhof nicht nur für die Bestattung von verstorbenen Bürgerinnen und Bürger aus Böckingen und Klingenberg offen, sondern für Heilbronnerinnen und Heilbronnern aus allen Stadtteilen und auch für Auswärtige.