Endspurt beim bunten Frühlingszauber in der Stadt

Komplimente für die stimmungsvollen Arrangements erhalten die Mitarbeitenden immer wieder „Es kommt sogar öfter vor als früher“, vergleicht Patrick Bernard, Teamleiter Innenstadt beim Betriebsamt. Viele Menschen bedanken sich, loben den schönen Mix oder fotografieren die Ensembles mit dem Handy. Manche kämen sogar extra wegen der Beete aus Mosbach, weiß Bernard. Es ist Lohn für die Mühen, die hinter dem vielfältigen Blumenflor stecken.
Über 40.000 Pflanzen hat die Stadtgärtnerei herangezogen
Allein für den Frühjahrsflor wurden 27.000 Blumenpflanzen und 21.000 Tulpen herangezogen. Aktuell sind es Goldlack, Purpurglöckchen, Vergissmeinnicht, Stiefmütterchen, Tulpen, Anemonen oder Carex-Gräser.

Der komplette Bedarf wurde in den Gewächshäusern und Flächen der Stadtgärtnerei seit Herbst getopft, aufgezogen und ab Anfang März gepflanzt. Vier Gärtnerinnen und Gärtner sowie drei Auszubildende kümmern sich um die Anzucht. In der ganzen Stadt waren dann rund 40 Personen im Einsatz, um die Blumen zu pflanzen. 50 Beete wurden im Frühjahr bepflanzt, zudem rund 60 Schiffchen und 130 Blumenkübel, davon 40 Kübel in den Stadtteilen.
Insektenfreundliche und trockenheitsverträgliche Sorten
So schön sie ist, irgendwann ist die Frühjahrsblüte zu Ende. Derzeit bereitet die Stadtgärtnerei erneut über 40.000 Pflanzen für den Sommerflor vor, die ab etwa Mitte Mai zum Einsatz kommen. Zum ersten Mal werden Alstroemerien gepflanzt, eine Blumengattung, die zur Familie der Inkaliliengewächse gehört. Ihre Blüten erstrahlen in vielen Farben, von Gelb über Rosa, Rottönne bis zu sattem Violett. Die Blumen werden oft in Hochzeitssträußen verwendet. Zudem setzt das Gärtnerteam auf insektenfreundliche und trockenheitsverträgliche Sorten.



