zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt
1
Tipp

Gerne sind wir für Sie da. Bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Terminvereinbarungen.
Bei der städtischen Kfz-Zulassungsstelle finden offene Sprechzeiten statt. Bei allen anderen Ämtern und Dienststellen ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Bei den Bürgerämtern, bei der Ausländerbehörde, bei der Kfz-Zulassungsstelle und bei der Abteilung Abfallgebühren der Entsorgungsbetriebe vereinbaren Sie bitte Ihren Termin online. Ansonsten bitten wir Sie, zunächst telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit den Ämtern aufzunehmen. Viele Angelegenheiten können auch online oder schriftlich erledigt werden. In allen Verwaltungsgebäuden der Stadt Heilbronn muss eine medizinische Maske - OP-Maske, FFP2- oder KN95-/N95-Maske - getragen werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Bürgerservice A-Z

A  |  B  |  D  |  E  |  F  |  G  |  H  |  I  |  J  |  K  |  L  |  M  |  N  |  O  |  P  |  R  |  S  |  T  |  U  |  V  |  W  |  Z

Krematorium

Krematorium

Das Krematorium auf dem Hauptfriedhof Heilbronn ist das älteste Krematorium in Württemberg. 1905 eingeweiht, besticht der im Jugendstil errichtete Sandsteinbau noch heute durch seine stimmigen Proportionen und künstlerischen Details. Geplant wurde es von der Architektengemeinschaft Beutinger & Steiner. Emil Beutinger ging in den Jahren 1921 bis 1933 und 1945 bis 1946 auch noch als Heilbronner Oberbürgermeister in die Stadtgeschichte ein.

Der Längsbau der Trauerhalle wird von zwei Kamintürmen flankiert, welche von zwei mächtigen Operschalen gekrönt werden. Hervorzuheben sind auch die bronzenen Reliefarbeiten und die aus Kupfer getriebene Phönix über dem Portal der Trauerhalle. Die Anforderungen der Ofentechnik, des Trauerritus und der Gebäudearchitektur wurden von Emil Beutinger zu einer gelungenen Einheit verschmolzen.

Mittlerweile wurden über 60.000 Verstorbene aus Heilbronn und der Region hier kremiert. Für das Stadtgebiet liegt der Anteil der Feuerbestattungen in den letzten Jahren konstant bei etwa 66 Prozent, für eine Erdbestattung entscheiden sich lediglich ca. 34 Prozent der Trauerfälle.