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Leben & Soziales

Die Innenstadt wird verstärkt zur Bühne

Mit neuen Aktionen und Events die Innenstadt stärken, Handel und Gastronomie auf dem Weg Heilbronns zur Grünen Hauptstadt Europas 2027 unterstützen: Stadtverwaltung, Heilbronn Marketing GmbH (HMG) und Stadtinitiative ziehen dabei an einem Strang. In diesem Jahr sollen erstmals zwischen April und Juli „Erlebniswochen“ die Innenstadt bereichern, in denen Händler und Gastronomiebetriebe Aha-Erlebnisse bieten und hinter Kulissen blicken lassen.

Das Bild zeigt eine Frau in rotem Kostüm auf dem Kiliansplatz, die am Kultursamstag mit Keulen jongliert und Passantinnen und Passanten unterhält.
Events mit Vorführungen wie hier am Kultursamstag sollen häufiger in der Innenstadt zu sehen sein. (Foto: Heilbronn Marketing GmbH/Häffner)

Beim Blick nach vorn auf das Jahr 2026 sprach Oberbürgermeister Harry Mergel vom wichtigen „Warmlaufen“ für das Titeljahr, in dem Heilbronn als Grüne Hauptstadt Gastgeber für Gäste aus dem In- und Ausland ist. Man wolle 2027 „Vorbild für viele andere Städte sein“, verwies der OB auf ein spannendes Programm und wichtige Nachhaltigkeitsprojekte. Er führte die vielen Grünflächen und Parks in der Stadt an, die für die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich seien, für andere vergleichbare Städte indes etwas Besonderes. Auch die Umwandlung der Waldheide und des Neckarbogens stufte er als bedeutende Projekte ein.

Ein zentraler Schwerpunkt der Stadtentwicklung ist die Stärkung der Innenstadt. Der Trend zu Online-Käufen sei nach wie vor ungebrochen, sagte Mergel. Die Stadt steuere mit dem Zukunftsprogramm Innenstadt und 30 Maßnahmen bewusst dagegen, um den Wohlfühlcharakter zu stärken, Wege zum Neckar zu verbessern, Einkaufen, Genießen und Gastronomie zu verzahnen. Hausbesitzer, Händler, Gastwirte und die Bürgerschaft sollen beteiligt werden.

Frequenz in Innenstadt lag 2025 bei 9,1 Millionen Menschen


Geschäftsführer Steffen Schoch ordnete die HMG als Partner und Begleiter der städtebaulichen Entwicklung ein, um den Wandel in der Stadt für die Menschen erlebbar zu machen. Beim Veranstaltungsangebot und den Gästezahlen der Stadtführungen liege man wieder auf dem Niveau wie vor Corona. 450 Events und 191.000 Gäste in den Veranstaltungsstätten oder 28.000 Gäste bei Stadtführungen nannte er Zahlen vom Vorjahr. 9,13 Millionen Passantinnen und Passanten zählte eine Messstelle in der Fleiner Straße 2025. „Die Frequenz ist nach wie vor da“, so Schoch. Es gehe darum, die Menschen verstärkt auch in die Geschäfte zu bringen.  Helfen sollen dabei nicht nur die klassischen Angebote, vom Pferdemarkt über Lichterfest, Weindorf, Jazz & Einkauf, Märkte oder die LIDL-Deutschland-Tour. 

Einzelhändler sehen auch große Chancen


Bei den Erlebniswochen sollen Händler mit praktischen Darbietungen im öffentlichen Raum auch zeigen, wie sie Objekte herstellen, was sich hinter den Ladentüren Spannendes verbirgt. Wie zum Beispiel ein Edelstein geschliffen oder wie Fleischkäse hergestellt werde, nannte Schoch denkbare Beispiele. Man wolle die Stadt als große Bühne präsentieren. In einem Workshop mit Gastrononen und Einzelhändlern sollen konkrete Ideen entwickelt werden. 


Ergjan Terzici, Vorsitzender der Händlervereinigung Stadtinitiative, ist für die Erlebniswochen „sehr dankbar“. Derartige Erlebnisse schafften Bindungen zu den Kunden. Er sieht in dem stattfindenden Wandel wie auch im Grüne-Hauptstadt-Jahr große Chancen. „Unser Blick auf Heilbronn ist weiter sehr positiv“, sagte er. „Die Ergebnisse werden kommen.“


INFO: Der Auftakt zu den Erlebniswochen findet am Samstag, 28. März, statt. Die Angebote werden unter www.heilbronn.de/erlebniswochen veröffentlicht.