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Bauen & Wohnen

Mit diesen Baustellen ist 2026 zu rechnen

Zum Erhalt des Straßennetzes und zur Sicherung der Verkehrssicherheit setzt die Stadt Heilbronn auch in diesem Jahr zahlreiche Baumaßnahmen um. Damit sich Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende sowie Pendlerinnen und Pendler frühzeitig darauf einstellen können, hat das Amt für Straßenwesen einen Überblick über die wichtigsten Projekte der kommenden Monate gegeben. Über konkrete Verkehrsregelungen und mögliche Einschränkungen informiert die Stadt jeweils rechtzeitig vor Baubeginn.

Baustelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße
Die Großbaustelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße kommt mit der Sanierung der Fahrbahndecke nach Ostern zum Abschluss. Foto: Friese

Nordumfahrung: Startschuss für ersten Bauabschnitt

Bereits angelaufen ist der Bau der Nordumfahrung. Im Endausbau wird sie die Neckartalstraße auf Höhe der Buchener Straße mit der L 533 (früher B 39) verbinden. Im ersten Bauabschnitt werden zunächst der KI-Innovationspark IPAI sowie der Industriepark Böllinger Höfe an die Neckartalstraße angebunden.

Für die rund 1,5 Kilometer lange Strecke ist eine Bauzeit von etwa 30 Monaten vorgesehen. Ab Herbst beginnt zusätzlich der vierspurige Ausbau der Neckartalstraße zwischen der Neckargartacher Brücke und der Autobahnanschlussstelle Heilbronn/Untereisesheim. Spätestens dann ist mit spürbaren Auswirkungen auf den Verkehr zu rechnen.

Verbesserungen für den Busverkehr und barrierefreie Haltestellen

Bereits im März startet in der südlichen Römerstraße in Fahrtrichtung Saarlandstraße der Bau einer neuen Busspur. Sie soll dafür sorgen, dass Busse schneller vorankommen und sich nach der Haltestelle „Freibad Gesundbrunnen“ besser in den Verkehr einfädeln können. 

In den Sommermonaten wird zudem die Fahrbahndecke zwischen der Straße am Gesundbrunnen und der Sachsenäckerstraße erneuert. Gleichzeitig werden mehrere Bushaltestellen barrierefrei umgebaut:

  • „Freibad Gesundbrunnen“ (stadteinwärts)
  • „Im Fleischbeil Nord“ (beidseitig)
  • „Breslauer Straße“ (beidseitig)

Bis Ende des Jahres folgen weitere zehn Haltestellen, darunter „Industrieplatz Ost und West“, „Pestalozzistraße“, „Hallenbad Soleo / Bildungscampus Ost“, „Karmeliterstraße“, „Südbahnhof West“, „Lebenswerkstatt“ (Böckingen) und „Stauwehrhalle“ (Horkheim). Ziel ist es, die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Sehbeeinträchtigungen deutlich zu verbessern.

Bauarbeiten in Böckingen

Abgeschlossen werden soll der Umbau der Wilhelm-Leuschner-Straße in Böckingen. Dabei werden insbesondere die Verkehrsabläufe an den Kreuzungen mit der Neckargartacher Straße und der Kastellstraße optimiert.
Für abschließende Asphaltarbeiten wird die Wilhelm-Leuschner-Straße einschließlich der Rampe zur Neckartalstraße an einem Wochenende nach Ostern vollständig gesperrt. An einem weiteren Wochenende folgt die Sanierung der Rampe von der Neckartalstraße zur Otto-Konz-Brücke. Die genauen Termine werden vorab bekanntgegeben.

Brückensanierungen im Jahresverlauf

Im zweiten Quartal steht die dringend notwendige Ertüchtigung der Industriebrücke an. Hierfür wird die Brüggemannstraße zwischen Neckarsulmer Straße und Austraße voraussichtlich für rund 14 Tage voll gesperrt.
Eine weitere Maßnahme betrifft die Leinbachbrücke (Saarbrückener Straße) in Frankenbach. Die Arbeiten sind für das dritte Quartal geplant und machen eine Teilsperrung erforderlich.

Weitere Maßnahmen und Koordination

Zusätzlich sind Sanierungen einzelner Straßen im gesamten Stadtgebiet vorgesehen.

Neben den städtischen Maßnahmen erneuern und erweitern auch mehrere Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen ihre Leitungsnetze. Über diese Arbeiten informieren die jeweiligen Unternehmen eigenständig.
Alle Baumaßnahmen im Straßen- und Wegenetz werden vom Amt für Straßenwesen koordiniert und mit entsprechenden Auflagen zur Verkehrsführung verbunden. Ziel ist es, Beeinträchtigungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Sicherheit auf den Baustellen zu gewährleisten.

Jährlich genehmigt das Amt für Straßenwesen rund 1000 bis 1500 Baumaßnahmen und Aufgrabungen durch Telekommunikationsunternehmen und weitere Leitungsträger im Stadtgebiet von Heilbronn.